____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Hermannstadt
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Hermannstadt (rumänisch Sibiu , lateinisch Cibinium, Villa Hermanni oder Civitas Cibiniensis, ungarisch Nagyszeben, siebenbßrgisch-sächsisch Härmeschtatcite-ref-4[4]) ist eine Stadt in Rumänien im Kreis Sibiu und zugleich Kreishauptstadt. Sie liegt in der historischen Landschaft Siebenbßrgen, ist eines der Zentren der Siebenbßrger Sachsen und war 2007 zusammen mit der Stadt Luxemburg Kulturhauptstadt Europas.
Contents
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Klima
⢠Stadtgliederung
⢠Nachbargemeinden
⢠Geschichte
⢠BevÜlkerung
⢠Politik
⢠Militär
⢠Wirtschaft
⢠Bildung
⢠Kultur
⢠Museen
⢠Gotteshäuser
⢠Andere Bauwerke
⢠Parks
⢠Medien
⢠Verkehr
⢠Luftverkehr
⢠FernstraĂen
⢠Sport
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage
Die Stadt liegt am Zibin, einem Nebenfluss des Alt, nahe den SĂźdkarpaten. Weitere Gewässer in der Stadt sind die Bäche ReuĂbach/Pârâul Reussbach/Pârâul Rusciorului, der Trinkbach/Pârâul Trinkbach und der Seifenbach/Pârâul SÄpunului, der Schewiskanal/Canalul Sevis sowie der Bindersee/Lacul Binder. SĂźdlich der Stadt erstreckt sich die MÄrginimea Sibiului, eine traditionell rumänisch bewohnte Region der Vorkarpaten. NĂśrdlich, nordwestlich, nordĂśstlich, sĂźdwestlich und Ăśstlich der Stadt befindet sich der ehemalige âKĂśnigsbodenâ â das historisch von SiebenbĂźrger Sachsen besiedelte Gebiet.
Klima
In der Stadt herrscht ein kontinentales Klima der gemäĂigten Zone. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 9 °C. Im Juli liegt die Temperatur bei 20 °C und im Januar bei â4 °C. Somit ist die Temperaturamplitude mit 24 °C fĂźr den 46. Breitengrad relativ hoch, was mit der Lage am FuĂe der Karpaten und der groĂen Entfernung zum Meer zu erklären ist. Die Niederschlagsmenge beträgt in Hermannstadt 652 mm im Jahr. In den Monaten von Dezember bis März sind mit jeweils 30 mm die wenigsten Niederschläge zu verzeichnen. Im Juni hingegen gibt es mit 118 mm die meisten Niederschläge im Jahr. Das Klima ist somit ganzjährig humid.
Historische Landschaft
In SiebenbĂźrgen bildete Hermannstadt das Oberzentrum im wichtigsten Siedlungsgebiet der SiebenbĂźrger Sachsen. Der Hermannstädter Stuhl war auch flächenmäĂig der grĂśĂte. Er dehnte sich im SĂźden bis zu den Karpaten aus und umfasste im Norden auch Exklaven im Kokelgebiet (Bulkesch und Seiden). Er wurde begrenzt (von Osten Ăźber Norden nach Westen) von den StĂźhlen Leschkirch, Mediasch und ReuĂmarkt. Hier trafen die wichtigsten Handelsrouten SiebenbĂźrgens und der Rotenturmpass in Richtung Walachei zusammen. Die Lage an diesem Wegekreuz war fĂźr die Stadt von herausragender Bedeutung, machte sie aber auch immer wieder zum Ziel heftiger Angriffe.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet ist ständigen Erweiterungen unterworfen, die in einem jeweils zehn Jahre gßltigen Bebauungsplan, dem Plan Urbanistic General (PUG), festgehalten werden. Gemäà dem PUG von 1999cite-ref-5[5] gliedert sich die Stadt in mehrere Viertel (rumänisch cartiere), Zonen (zone) und Unterzonen (subzone), die anhand ihrer baulichen Nutzung u. a. als Wohngebiet, Industriegebiet oder Sondergebiet klassifiziert sind.cite-ref-6[6] 2009 wurde mit den Arbeiten an einem neuen Bebauungsplancite-ref-7[7] begonnen, der am 27. April 2011 verabschiedet wurde.cite-ref-8[8]
Nachbargemeinden
Die kreisangehĂśrigen Nachbargemeinden sind Heltau (CisnÄdie), GroĂau (Cristian), Rothberg (RoČia), Schellenberg (ČelimbÄr), GroĂscheuern (Čura Mare) und Kleinscheuern (Čura MicÄ).
Geschichte
Vermutlich 1147 erreichten die ersten deutschen Siedler die Gegend; sie lieĂen sich auf dem HĂźgel Ăźber dem Zibin-Fluss, der heutigen Oberstadt, nieder. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1191, als Papst Coelestin III. dem Erzbischof von Gran die GrĂźndung der Hermannstädter Propstei (lateinisch Praepositura Cibiniensis, rumänisch Prepozitura Sibiului) mitteilte. Ab 1223 ist der lateinische Name âVilla Hermanniâcite-ref-roth-s8-9-0[9] und ab 1241 die deutsche Entsprechung Hermannstorfcite-ref-roth-s18-10-0[10] belegt. Der Name leitet sich wahrscheinlich von der Bezeichnung der kĂślnischen Siedler ab, die ihren neuen Ort nach dem Erzbischof Hermann II. benannten oder aber einem Lokator namens Hermann.cite-ref-11[11] Im Mittelalter fand in der Stadt das Magdeburger Recht Anwendung. Die Stadt verfĂźgte dank Matthias Corvinus auĂerdem Ăźber die Rechtsordnung âHermannstädter Freiheitâ, wie auch die Ăźbrigen sächsischen Siedlungen im Altland, im NĂśsnerland (die Provinz Bistritz) und dem Burzenland.cite-ref-12[12]
Siehe auch
:
Hochmittelalterliche Ostsiedlung
BegĂźnstigt durch seine Lage an der Kreuzung zweier wichtiger StraĂenverbindungen wuchs die Siedlung in Folge stark an und zählte 600 Bewohner, eine damals fĂźr ein Dorf bereits ansehnliche GrĂśĂe.cite-ref-roth-s8-9-1[9] Es wird vermutet, dass sowohl die ursprĂźngliche Siedlung als auch die damalige Kirche bereits mit Wällen oder Palisaden befestigt war.cite-ref-13[13] 1241 wurde Hermannsdorf wie viele andere Orte SiebenbĂźrgens im Mongolensturm zerstĂśrt.
Das Dorf konnte sich allerdings schon bald von den ZerstÜrungen erholen und entwickelte sich in Folge zu einer Stadt. Ausdrßckliches Stadtrecht kann aber erst ab Mitte des 14. Jahrhunderts angenommen werden. Der Name Hermannstadt wurde zum ersten Mal 1401 erwähnt, auch wenn er sicher schon zuvor in Gebrauch war.cite-ref-roth-s18-10-1[10] Das Wappen von Hermannstadt stammt aus der gleichen Zeit.
Im 14. Jahrhundert entwickelte sich Hermannstadt auĂerdem zu einem Handelszentrum von internationaler Bedeutung. Es war eine der wichtigsten Städte in SiebenbĂźrgen â vielleicht sogar die wichtigste, da sie nicht nur Zentrum von Handel, Verwaltung und Kirche war, sondern auch die grĂśĂten Befestigungen in ganz SiebenbĂźrgen besaĂ.
1438 belagerten die TĂźrken die Stadt, es gelang aber nicht, die Stadt einzunehmen. Hingegen wurde das gesamte Umland verwĂźstet. Als Folge der Bedrohung durch die TĂźrken lieĂ die Stadt drei Mauerringe (die teilweise noch erhalten sind) mit 39 TĂźrmen und mehreren groĂen Toren errichten. Sie wurde damit zur grĂśĂten befestigten Stadt im KĂśnigreich Ungarn. Hermannstadt widerstand mehrfach Belagerungen durch die TĂźrken, denen es nie gelang, die Stadt einzunehmen. 1442 wurden die TĂźrken vor den Toren der Stadt geschlagen, der BĂźrgermeister Thomas Trautenberger wurde zur Legende. 1445 bezeichnete deshalb Papst Eugen IV. Hermannstadt als Mauer und Schild der Christenheit.cite-ref-14[14] Jedoch verheerten die durchziehenden und vor der Stadt lagernden Heere wieder und wieder das gesamte Umland.
Nur einmal gelang es dem ungarischen FĂźrsten von SiebenbĂźrgen, Gabriel BĂĄthory, durch eine Finte die Stadt zu besetzen, zu plĂźndern und alle deutschen Bewohner der festen Mauern zu verweisen â eine bittere Lehre, die danach zu noch grĂśĂerer Wachsamkeit und Misstrauen der Deutschen fĂźhrte.
Um 1500 hatte Hermannstadt bereits etwa 6000 Einwohner.cite-ref-15[15] In der Reformation kamen ab 1523 Schriften von Martin Luther und Philipp Melanchthon in die Stadt. 1543 wurde das evangelische Glaubensbekenntnis eingefßhrt, weil die Stände einander die Glaubensentscheidung freigestellt hatten.cite-ref-wien-2017-s9-16-16-0[16] Am 31. März 1556 brannte bei einem Stadtbrand die gesamte Unterstadt und auch ein Teil der Oberstadt nieder. An die 550 Gebäude wurden zerstÜrt.
Hermannstadt war das politische Zentrum der Siebenbßrger Sachsen und Sitz der Universitas Saxonum, einer Art Siebenbßrger Parlament, das sich bis 1878 um siebenbßrgisch-sächsische Belange kßmmerte und ein Symbol der politischen Einheit und Unabhängigkeit der Siebenbßrger Sachsen war.
Siehe auch
:
Sächsische Nationsuniversität in Siebenbßrgen
und
Sieben StĂźhle
Im Jahr 1692, nachdem SiebenbĂźrgen Ăsterreich angegliedert wurde, lieĂen sich in der Stadt kaiserliche Truppen nieder. General Damian Hugo von Virmont unterstĂźtzte den Bau der Jesuitenkirche am GroĂen Ring und die RĂźckgabe des Franziskanerklosters. Im Jahr 1781 fielen durch einen Erlass Kaiser Josephs II. die alten Gesetze, nach denen sich in der Stadt keine AngehĂśrigen anderer Nationen ansiedeln durften. Dadurch konnten nun auch Ungarn und Rumänen innerhalb der Stadtmauern Besitz erwerben. Als erstes lieĂ die Witwe von Gergely Bethlen ein spätbarockes Palais neben dem reformierten Pfarrhaus in der Fleischergasse errichten, heute bekannt als âDas Haus mit Karyatidenâ. In der Folge konnten auch die Rumänen erstmals Kirchen in der Stadt bauen, so etwa 1788 die Biserica din GroapÄ und die Biserica dintre Brazi. Im 18. Jahrhundert genoss Hermannstadt unter anderem den Ruf, Ăśstlichste Stadt Europas mit Postanbindung zu sein.
Im Kaisertum Ăsterreich unterstand Hermannstadt bis 1867 wie ganz SiebenbĂźrgen der kaiserlich-kĂśniglichen (k. k.) Regierung in Wien. Bei der Neugliederung in die Doppelmonarchie Ăsterreich-Ungarn wurde es zum KĂśnigreich Ungarn, zu Transleithanien, gezählt und unterstand nun bis 1918 der kĂśniglichen Regierung in Budapest. Sie war bestrebt die nichtmagyarischen Nationalitäten des KĂśnigreichs, damals etwa die Hälfte aller Einwohner Transleithaniens, zu magyarisieren.
Nach dem Ersten Weltkrieg entschieden sich die Rumänen Siebenbßrgens am 1. Dezember 1918 in Alba Iulia (Karlsburg) fßr den Anschluss an Rumänien, der im Februar 1919 erfolgte. Die Siebenbßrger Sachsen und andere Siebenbßrgendeutsche unterstßtzten dies, da sie sich in Rumänien vergeblich bessere Minderheitenrechte erwarteten. Im Vertrag von Trianon der Kriegssieger mit Ungarn wurde 1920 gegen den Protest der Magyaren fixiert, dass Siebenbßrgen mit Hermannstadt bei Rumänien verbleibt. Die deutsche BevÜlkerungsmehrheit der Stadt blieb bis Ende der 1930er Jahre bestehen, als die Siebenbßrger Sachsen in ihrer Metropole die absolute Mehrheit verloren.
2017 wurde Hermannstadt der Ehrentitel âReformationsstadt Europasâ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.cite-ref-reformation-17-0[17]
BevĂślkerung
Die Einwohnerzahl entwickelte sich wie folgt:
| Volkszählung | Volkszählung | Ethnische Zusammensetzung | Ethnische Zusammensetzung | Ethnische Zusammensetzung | Ethnische Zusammensetzung | Ethnische Zusammensetzung | Ethnische Zusammensetzung | Ethnische Zusammensetzung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | BevÜlkerung | Rumänen | Ungarn | Deutsche | Andere | | | |
| 1850 | 12.765 | 2.089 | 977 | 8.790 | 909 | | | |
| 1920 | 32.748 | 8.553 | 4.291 | 18.218 | 1.686 | | | |
| 1930 | 49.345 | 18.620 | 6.521 | 21.598 | 2.606 | | | |
| 1941 | 63.765 | 33.829 | 4.262 | 23.574 | 2.100 | | | |
| 1956 | 90.475 | 59.855 | 4.882 | 24.253 | 1.485 | | | |
| 1977 | 151.005 | 119.507 | 5.111 | 25.403 | 984 | | | |
| 1992 | 169.160 | 158.863 | 4.163 | 5.605 | 979 | | | |
| 2002 | 154.841 | 148.218 | 3.135 | 2.508 | 980 | | | |
| 2011 [ 18 ] | 147.245 | 139.998 | 2.169 | 1.561 | 3.517 | | | |
| 2021 [ 19 ] | 134.309 | 108.858 | 1.206 | 968 | 23.277 | | | |
Die Einwohnerzahl von Hermannstadt erreichte 1992 einen HĂśchststand und sinkt seitdem langsam. Insbesondere die Zahl der deutschen Einwohner hat nach 1989 rapide abgenommen, da viele Einwohner ihr Heimatland Rumänien in Richtung Deutschland verlieĂen. Neben Rumänen, Ungarn, Deutschen und Roma wurden bei fast jeder Volkszählung auch einzelne Ukrainer, Serben und Slowaken registriert.cite-ref-20[20]
Deutsche in Hermannstadt
Ende 2007 wohnten in Hermannstadt 1427 Deutsche evangelischer Konfession,cite-ref-21[21] was in etwa hochgerechnet insgesamt 2000 deutschen Einwohnern (1,6 %) in der Stadt entspricht.
Bis zur Rumänischen Revolution von 1989 lebten trotz massiver Auswanderung seit Mitte der 1970er Jahre etwa 20.000 Siebenbßrger Sachsen in Hermannstadt. Ihr BevÜlkerungsanteil sank nach 1990 schnell und stetig, bis er mit etwa 1,6 % hinter den der Ungarn zurßckgefallen war. Die Ortstafeln und die touristischen Informationen sind rumänisch und deutsch beschriftet. BehÜrdlich wird die Stadt heute als Sibiu/Hermannstadt gefßhrt. 1992 wurde die Deutsch-Rumänische Stiftung Hermannstadt gegrßndet.
Die deutschsprachige Hermannstädter Zeitung erscheint wĂśchentlich. Es gibt deutsche Kindergärten, Grundschulen, mehrere Gymnasien mit Deutsch als Unterrichtssprache (Muttersprache), darunter das altehrwĂźrdige Brukenthal-Lyzeum an der Stadtpfarrkirche, an denen ein deutschsprachiges Abitur mĂśglich ist, das von deutschen Universitäten anerkannt wird. Des Weiteren gibt es als Ausbildungsstätte fĂźr deutschsprachige Erzieherinnen und zukĂźnftige Lehrer das Pädagogische Lyzeum. An insgesamt vier Oberschulen (Lyzeen) ist Deutsch die Unterrichtssprache. An der städtischen Universität sind deutschsprachige Studienfächer belegbar. Vorhanden sind auĂerdem eine evangelisch-theologische deutsche Fakultät, in der die evangelische Kirche A. B. in Rumänien ihre Pfarrer ausbildet. Zudem gibt es die Evangelische Akademie SiebenbĂźrgen (EAS) in Neppendorf sowie ein nach Carl Wolff benanntes Altenheim, das von der deutschen Bundesregierung zur Stabilisierung der deutschen Minderheit Anfang der 1990er Jahre gebaut wurde und heute unter der Trägerschaft des Dr.-Carl-Wolff-Vereins betrieben wird.
Daneben finden sich drei private deutschsprachige Verlage (Honterus-, Hora und Schiller Verlag),cite-ref-22[22] in denen regelmäĂig neue Publikationen erscheinen, und die der deutschen Gemeinde zugehĂśrige Honterus-Druckerei, die nach westlichem Standard produziert.
Ăberdies wurden nach dem Exodus der Mehrheit der SiebenbĂźrger Sachsen wichtige Kunstgegenstände, Kultgeschirr, KirchenbĂźcher, Matrikel, Folianten, Papiere u. v. m. aus den aufgelĂśsten evangelischen Gemeinden und verlassenen DĂśrfern in die bischĂśflichen Archive, Lager und Bibliotheken verbracht, zusammengetragen und gesichert. Im Kultur- und Begegnungszentrum âFriedrich Teutschâ befindet sich das Zentralarchiv der deutschen Minderheit mit einem groĂen Bestand historischer Materialien und Dokumente. Der Bestand wird seit Jahren aufgearbeitet und archiviert, und das Archiv wird von der Volkswagenstiftung unterstĂźtzt. Das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien befindet sich ebenfalls dort. Zudem sind das Bezirkskonsistorium des Kirchenbezirkes Hermannstadt und der evangelische Bischof Reinhart Guib in der Stadt ansässig.
Die Stadt wurde von 2000 an 14 Jahre von Klaus Johannis regiert, bis er 2014 zum Präsidenten Rumäniens gewählt wurde. Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien stellt seit 2004 die absolute Mehrheit im Stadtrat. Dieser Tatsache wird u. a. zugeschrieben, dass in den vergangenen Jahren derart viele Direktinvestitionen aus dem deutschsprachigen Ausland nach Hermannstadt gingen. In diesem Zusammenhang befinden sich auch etwa 100 deutsche Managercite-ref-23[23] (teilweise mit Familien) dauerhaft in der Stadt und bilden inzwischen eine kleine Gemeinde von Expatriates.
Europäische Union
Mit der Stadt Luxemburg wurde Hermannstadt 2004 von den damals 25 EU-Kulturministern fĂźr das Jahr 2007 zur Kulturhauptstadt Europas ernannt. Versuche, die Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eintragen zu lassen, sind bisher gescheitert. Jedoch unternahm die Stadt grĂśĂte Anstrengungen, um die Altstadtsanierung voranzutreiben. Die Ergebnisse sind u. a. die vĂśllige Neugestaltung des GroĂen Rings (des zentralen Platzes der Altstadt), des Kleinen Rings und der Heltauer Gasse. Wichtige historische Gebäude wurden und werden mit Mitteln der EU, bundesdeutschen FĂśrdergeldern und staatlichen rumänischen Geldern renoviert.
Im Mai 2019 trafen sich 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Hermannstadt. Sie verabschiedeten eine Erklärung zu Grundwerten kßnftiger Zusammenarbeit.cite-ref-24[24]
Religionen und Konfessionen
| Multikonfessionelles Hermannstadt | Multikonfessionelles Hermannstadt | Multikonfessionelles Hermannstadt |
|---|---|---|
| Konfession | 1910 | 2000 |
| rumänisch-orthodox | 18 % | 91 % |
| griechisch-katholisch | 8 % | 1 % |
| rĂśmisch-katholisch | 20 % | 2 % |
| evangelisch A. B. | 42 % | 2 % |
| reformiert | 7 % | 1 % |
| jĂźdisch | 4 % | < 1 % |
| Sonstige | 1 % | 4 % |
Nach: âHermannstadt â Porträt einer Stadt in SiebenbĂźrgenâ
2007 fand in Hermannstadt die Dritte Europäische Ăkumenische Versammlung statt; die erste hatte 1989 in Basel und die zweite 1997 in Graz stattgefunden. Diese Versammlungen sind Anlässe, die von Kirchen verschiedener christlicher Konfessionen in Europa gemeinsam durchgefĂźhrt werden, um die Einheit und die Ăśkumenische Zusammenarbeit der Kirchen unterschiedlicher Tradition zu fĂśrdern.
Politik
Am 5. Juni 2014 wurde Astrid Fodor (Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien) zur ersten Bßrgermeisterin gewählt, nachdem Klaus Johannis zum Staatspräsidenten Rumäniens gewählt worden war.cite-ref-25[25] Er war von 2000 bis 2014 Bßrgermeister von Hermannstadt.
Der Stadtrat der Stadt Hermannstadt hat 22 Mitglieder und setzt sich wie folgt zusammen (Stand: April 2025):cite-ref-26[26]
⢠DFDR/FDGR (Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien) (8)
⢠PNL (Nationalliberale Partei) (5)
⢠PSD (Sozialdemokratische Partei) (4)
⢠USR (Union Rettet Rumänien) (2)
⢠AUR (Allianz fßr die Vereinigung der Rumänen) (2)
⢠FD (Macht der Rechten) (1)
Militär
Sibiu ist eine Garnisonsstadt. Hier befindet sich das Hauptquartier des Multinationalen Korps Sßdost mit dem Stab und einem rumänischen Unterstßtzungsregiment, dem Regimentului 46 Sprijin.
Wirtschaft
Aufgrund millionenschwerer Investitionen aus Ăsterreich und Deutschland befindet sich die Wirtschaft der Stadt seit Anfang der 2000er Jahre in einem ungebremsten Aufschwung, der zusätzlich durch den wachsenden Tourismus sowie die Bauinvestitionen in Altstadt und Ăśffentlicher Infrastruktur, die beide nach mehr als 50 Jahren Kommunismus sehr marode waren, angeheizt wird. Die Arbeitslosenquote liegt unter dem rumänischen Durchschnitt (4 %) bei unter 3 %. Mittlerweile herrscht Fachkräftemangel; die Gewerbegebiete der Stadt sind ausgelastet. Allgemein ist die Stadt innerhalb nur weniger Jahre zu einem der wirtschaftlich prosperierendsten Zentren des ganzen Landes aufgestiegen und gehĂśrt zusammen mit TimiČoara (Temeswar), Cluj-Napoca (Klausenburg) und der Hauptstadt Bukarest zu den Städten mit den hĂśchsten Einkommen in Rumänien. Der Sog der Stadt ist mittlerweile so groĂ, dass keine verbilligten GrundstĂźcke u. ä. mehr an Investoren abgegeben werden â so wie im Falle Nokia in Klausenburg geschehen. Die Verwaltung hilft jedoch nach wie vor tatkräftig bei ErschlieĂung und Genehmigungsverfahren.
Unter anderem sind in Hermannstadt folgende Unternehmen vertreten, die sich im Gewerbegebiet âWestâ in unmittelbarer Nähe des Flughafens angesiedelt haben:
⢠Bramac-Gruppe, der Ăśsterreichische Hersteller von Dachsteinen erĂśffnete 2004 eine Produktionsstätte in der Stadt. Auch der Firmensitz wurde von BraČov (Kronstadt) nach Hermannstadt verlegt.
⢠Continental nahm 2004 eine neue Fabrik fßr Tßrsteuergeräte in Betrieb. Es entstanden insgesamt 216 Arbeitsplätze, davon 135 fßr Entwicklungsingenieure.
⢠Greiner-Gruppe, Verpackungsspezialist aus Ăsterreich.
⢠Die Firma Marquardt Systems besitzt seit 2006 einen Fertigungsstandort in Hermannstadt.
⢠Metro mit einem groĂen Cash&Carry-Markt.
⢠Die Offsetdruckerei Schwarzach mit ihren rumänischen TÜchtern Transilvania Pack & Print und Transilvania Microflute.
⢠Siemens AG mit derzeit drei Werken (Simea, Siemens Electrical Installation Technologie, Sykatec), in denen elektromechanische Bauteile, Metallbauteile und elektronische Baugruppen hergestellt werden. Zurzeit arbeiten etwa 400 Mitarbeiter in Hermannstadt fßr Siemens.
⢠Thyssenkrupp Bilstein Compa mit derzeit 1800 Mitarbeitern, Automobilzulieferindustrie.
⢠Wenglor Sensoric aus Tettnang erÜffnete bereits 2002 seine Produktion und Entwicklung.
⢠Wienerberger ßbernahm 2004 ein Ziegelwerk.
AuĂerdem finden sich Filialen diverser anderer Ăśsterreichischer bzw. deutscher Einzelhändler und Banken in der Stadt (Baumax, HVB, Kaufland, Lidl, OBI, Penny-Markt, Raiffeisenbank u. a.), sowie Niederlassungen anderer Industrieunternehmen wie Kromberg & Schubert. Weiter ist Hermannstadt der Sitz des Deutschen Wirtschaftsclubs SiebenbĂźrgen (DWS) und von Sibex â Sibiu Stock Exchange, der zweitgrĂśĂten BĂśrse Rumäniens.
Bildung
In Hermannstadt studieren mehr als 12.000 Studenten an 38 Fakultäten. Zirka 12 % der Einwohner haben einen Hochschulabschluss. Nennenswerte Bildungseinrichtungen sind z. B. die Lucian-Blaga-Universität (mit Departement fßr Geschichte, Kulturerbe und Protestantische Theologie), das orthodoxe Priesterseminar, das Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium und das pädagogische Lyzeum. Die ehemalige Rumänisch-Deutsche Universität ist seit 2021 geschlossen.cite-ref-27[27]
Kultur
Hermannstadt hat von jeher den Ruf eines kulturellen und geistlichen Zentrums. Hier haben der evangelische Bischof der SiebenbĂźrger Sachsen und der orthodoxe Metropolit von SiebenbĂźrgen ihren Sitz. Zwei Konfessionen (evangelisch/lutherisch und orthodox) bilden hier ihre Geistlichen aus.
Die ersten Theater und Lichtspielhäuser Siebenbßrgens fanden sich in Hermannstadt. Schon 1788 wurde vom Vater des Martin von Hochmeister in Hermannstadt das erste Theater errichtet. Die erste Filmauffßhrung fand bereits am 28. März 1898 statt.
Erwähnenswert sind das Astra-Theater und das âRadu-Stanca-Nationaltheaterâ, das eine deutschsprachige Abteilung besitzt.
Musikalische Institutionen sind heute die Staatsphilharmonie, der Hermannstädter Bachchor sowie der Chor der orthodoxen Theologiestudenten.
Ebenso finden in Hermannstadt jährlich diverse Festivals statt, darunter das âInternationale Theaterfestivalâ und ab 1995 der Klavier- und Kompositionswettbewerb âCarl-Filtsch-Festivalâ. Mit dem Sibiu Jazz Festival ist das älteste Jazzfestival Rumäniens in Hermannstadt angesiedelt, es wird dort seit 1974 veranstaltet.cite-ref-28[28] Seit 1992 organisiert die Stiftung Pro Art Hermannstadt das Festival.cite-ref-29[29]
Derzeit finden an vielen Gebäuden Restaurierungsarbeiten statt.
Museen
⢠Brukenthal-Museum mit der Brukenthalschen Gemäldesammlung
⢠Historisches Museum im Alten Rathaus (Altemberger-Haus, bßrgerlich-gotische Architektur)
⢠Museum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (im Friedrich-Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum)cite-ref-30[30]
⢠Freilichtmuseum des bäuerlichen Handwerks (Muzeul CivilizaČiei Populare TradiČionale Astra)
⢠Franz-Binder-VĂślkerkundemuseum (Muzeul de Etnografie universalÄ Franz Binder)cite-ref-31[31]
⢠Dampflokomotivmuseum (Muzeul Locomotivelor cu Abur) auf dem Depotgelände der Rumänischen Staatsbahnen (CFR) am Bahnhofsgelände Dampflokmuseum Sibiu.cite-ref-32[32]
⢠August-von-SpieĂ-Museum der Jagdwaffen und Jagdtrophäencite-ref-33[33]
⢠Naturwissenschaftliches Museum, gegrßndet 1895.cite-ref-34[34]
⢠Emil-Sigerus-Museum fßr siebenbßrgisch-sächsische Volkskunde und -kunst.cite-ref-35[35]
SehenswĂźrdigkeiten
⢠Altes Rathaus: Der ehemalige Sitz der Stadtverwaltung verfßgt ßber einen beeindruckenden Innenhof. Heute ist in dem Gebäude das Historische Museum untergebracht.
⢠Astra-Gebäude: Das Vereinshaus des gleichnamigen rumänischen Vereines wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet.
⢠Bischof-Teutsch-Denkmal zwischen Brukenthal-Lyzeum und Evangelischer Stadtpfarrkirche
⢠Bischofspalais der Evangelischen Landeskirche
⢠BÜbelhaus: An diesem Gebäude lässt sich heute noch die mittelalterliche Form der Hermannstädter Häuser erkennen.
⢠Dicker Turm: An dieser Bastei (Teil der Stadtmauer) wurde 1788 das erste Hermannstädter Theater errichtet. Im Thalia-Saal am Dicken Turm (bis zu 500 Plätze) werden Konzerte veranstaltet.
⢠Fingerlingsstiege fßhrt rechts vom Schatzkästchen von der Ober- in die Unterstadt.
⢠Gheorghe-LazÄr-Denkmal am GroĂen Ring in der Nähe des Ratturmes (2006 neu errichtet)
⢠GroĂer Ring â der eigentliche Hauptplatz mit vielen sehenswerten Gebäuden, seit 2006 generalsaniert
⢠Hallerbastei â imposanter Teil der Stadtmauer, unter BĂźrgermeister Haller (16. Jahrhundert) errichtet
⢠Hallerhaus: In dem ehemaligen Wohnhaus von Bßrgermeister Haller befindet sich heute ein CafÊ
⢠Harteneckgasse mit den Zunfttßrmen an der Stadtmauer
⢠Huetplatz: Hier befinden sich die evangelische Stadtpfarrkirche, das Kapitelshaus und das Brukenthal-Lyzeum.
⢠Kaiser-Franz-Denkmal â in der Stadtmauer, vor der ehemaligen Heltauer Bastei
⢠Kleiner Ring: Schmucker Platz mit sehenswerten Häuserfassaden, seit 2006 generalrenoviert
⢠Lßgenbrßcke, Gusseisenbrßcke aus dem Jahre 1859, die der Sage nach einstßrzen soll, sobald ein Lßgner sie betritt.
⢠Lutsch-Haus â Sitz des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR)
⢠Luxemburg-Haus: Das markante rote Gebäude zwischen Huetplatz und Kleinem Ring beherbergt heute u. a. CafÊs und eine Herberge
⢠Pempflinger-Stiege â Hauptverbindung von der Ober- in die Unterstadt fĂźr FuĂgänger
⢠Ratturm â zwischen GroĂem und Kleinem Ring
⢠Schatzkästchen am Kleinen Ring mit schÜnem Arkadengang
⢠Standbild des heiligen Johannes Nepomuk: Das Denkmal befand sich frĂźher in der Mitte des GroĂen Ringes. Nach der Versetzung steht es heute im Innenhof des rĂśmisch-katholischen Pfarrhauses.
Gotteshäuser
⢠Biserica din groapÄ (Kirche im Graben), rumänisch-orthodox, erbaut 1788/89
⢠Evangelische Stadtpfarrkirche, evangelisch, erbaut Mitte 14. Jahrhundert
⢠Evangelische Kirche Neppendorf, evangelisch, erbaut ab dem 13. Jahrhundert
⢠Franziskanerkirche, katholisch, erbaut im 15. Jahrhundert als Kloster der Klarissen
⢠Johanniskirche, evangelisch, erbaut 1883
⢠Kreuzkapelle, katholisch, am Bahnhofsplatz
⢠Reformierte Kirche, reformiert, erbaut 1786
⢠Heilige Dreifaltigkeit, katholische Stadtpfarrkirche, erbaut 1726â1733
⢠Synagoge, erbaut 1898/99
⢠Ursulinenkirche, katholisch, erbaut im 15. Jahrhundert (wird heute auch von der griechisch-katholischen Gemeinde benutzt)
⢠Petrus- und Paulus-Kirche, 1788 von der griechisch-katholischen Gemeinde erbaut (seit 1948 von der rumänisch-orthodoxen Kirche benutzt)
⢠Orthodoxe Kathedrale Heilige Dreieinigkeit, orthodox, erbaut 1902 bis 1906
Andere Bauwerke
⢠Brukenthal-Lyzeum; deutsches Gymnasium und älteste Schule der Stadt â seit 1380
⢠Deutsches Kulturzentrum; ErÜffnung am 2. Oktober 2004. Träger ist die Rumänisch-Deutsche Kulturgesellschaft Hermannstadtcite-ref-36[36]
⢠Lucian-Blaga-Universität Hermannstadt; von der ansässigen Wirtschaft sehr geschätzt und daher als Standortvorteil der Stadt betrachtet. Deutsche Professoren lesen als Honorarprofessoren
⢠Stadion am Erlenpark; fasst bis zu 20.000 Zuschauer und befindet sich in Renovierung.
⢠Transsilvania-Mehrzweckhalle; fßr bis zu 2.500 Zuschauer (davon 1.812 Sitzplätze)
Parks
⢠Erlenpark, botanischer Garten aus dem Jahr 1856, der revitalisiert wird
⢠Junger Wald (rumänisch Dumbrava Sibiului), traditionelles Naherholungsgebiet der Einwohner,cite-ref-37[37] mit dem Freilichtmuseum âAstraâ.cite-ref-38[38] 1928 wurde hier Rumäniens erster Zoo gegrĂźndet.
⢠Belvedere-Park, neu gebauter Park (im TiliČca Viertel) in der Nähe des Zoos.
Medien
⢠Ziarul de Sibiu (Tageszeitung)
⢠Rondul de Sibiu (Tageszeitung)
⢠Tribuna Sibiului (Tageszeitung)
⢠Hermannstädter Zeitung, ehemals âDie Wocheâ, deutschsprachig (Wochenzeitung)
⢠Allgemeine Deutsche Zeitung, deutschsprachige Tageszeitung
Hermannstadt ist die Stadt, in der 1778 die erste Zeitung SiebenbĂźrgens gedruckt wurde, das Theatral Wochenblatt.cite-ref-39[39]
Verkehr
Luftverkehr
Die Stadt verfĂźgt Ăźber einen internationalen Flughafen (Aeroportul InternaČional Sibiu), von dem aus DirektflĂźge in zahlreiche europäische Städte angeboten werden. 2007 wurde der Flughafen ausgebaut und modernisiert.
Ăffentlicher Verkehr
Hermannstadt kann Ăźber die Nachtzugverbindung EuroNight Dacia EN 346/347, von Wien nach Bukarest, mit der Eisenbahn erreicht werden. Die Strecke von VinČu de Jos (Unterwintz) nach BraČov (Kronstadt) â an der Hermannstadt liegt â ist nicht elektrifiziert; jene von Hermannstadt nach MediaČ (Mediasch) ebenfalls nicht. Eine Schmalspurbahn, die sogenannte âWuschâ, verband Hermannstadt frĂźher durch das Harbachtal mit SighiČoara (SchäĂburg). Nachdem sie ab den 1960er Jahren nur noch bis Agnita (Agnetheln) gefĂźhrt wurde, stellten die Rumänischen Eisenbahnen (CFR) den Betrieb 2001 ein.
Das städtische Unternehmen Tursib betreibt die Autobuslinien in der Stadt und in die Vororte. Bis 2011 verkehrte auĂerdem die 1905 erĂśffnete StraĂenbahn Hermannstadt, die wiederum die Gleislose Bahn Hermannstadt von 1904 ersetzte. Seit 1970 bestand die StraĂenbahn allerdings nur noch aus einer Ăberlandstrecke vom Cimitirul Central (Hauptfriedhof) nach RÄČinari (Reschinar). Diese Linie wurde aufgrund der beruflichen Spezialisierung der Einwohner der MÄrginimea Sibiului in der RÄČinari liegt, auch âKäse-Expressâ genannt. Nachdem die verbleibenden Wagen 2012 der Gemeinde RÄČinari Ăźberlassen wurden und der Betrieb eingestellt wurde, soll Mitte 2014 mithilfe von EU-Geldern die Linie fĂźr touristische Zwecke reaktiviert werden. Die Schienen wurden allerdings in Hermannstadt bis PÄdurea Dumbrava (Junger Wald) entfernt; zudem muss erst ein neues Depot in RÄČinari errichtet werden.cite-ref-40[40] Ab 1983 verkehrten auĂerdem Oberleitungsbusse in der Stadt, zeitweise existierten bis zu drei Linien, unter anderem auch zum Flughafen. Am 14. November 2009 wurde der Obus-Verkehr schlieĂlich eingestellt.
Siehe auch
:
Bahnstrecke SibiuâVinČu de Jos
und
Bahnstrecke SibiuâAvrig
FernstraĂen
Sibiu ist Ăźber die EuropastraĂen E68 (NationalstraĂe DN1) und E81 (NationalstraĂe DN7) an das internationale FernstraĂennetz angebunden. Diese verlaufen aus Richtung Deva kommend auf einer Trasse durch die Stadt und trennen sich sĂźdlich von Hermannstadt in Richtung BraČov (Kronstadt) (E68/DN1) und in die Walachei (E81/DN7). Eine weitere wichtige StraĂenverbindung ist die NationalstraĂe 14 nach MediaČ und weiter nach SighiČoara.
Von 2006 bis 2010 wurde an einer groĂräumigen Umfahrung gebaut, die die Stadt seit dem 1. Dezember 2010 als eine Ringautobahn umschlieĂt. Dieser sollte ursprĂźnglich bis 2014 ein Teil der Magistrale A1 AradâDevaâSibiuâPiteČtiâBukarest werden. Die anschlieĂenden Streckenteile nach Bukarest Ăźber TÄlmaciu (Talmesch), Curtea de ArgeČ und PiteČti, und nach TimiČoara (Temeswar) durch den Unterwald in Richtung Arad nach Ungarn, das zwischen Marginea (Marschina) und Ilia (Elienmarkt), sollen eventuell 2026 fertiggestellt werden.cite-ref-41[41] Durch den stetig steigenden Transitverkehr sind diese Streckenteile stark belastet.
Sport
Da sich die Stadtverwaltung eher auf kulturelle Projekte konzentriert, bleiben fĂźr den Sport wenig finanzielle Mittel Ăźbrig â die Vereine Ăźberleben mit Hilfe von privaten Sponsoren. Sportarten wie FuĂball, Handball oder Volleyball sind beliebt, doch nur im Basketball werden regelmäĂig Erfolge auf nationaler Ebene gefeiert.
Der FuĂball hat in Hermannstadt eine bewegte Geschichte: Einerseits der Traditionsklub Čoimii Sibiu (gegrĂźndet 1910), der aber nur drei Jahre in der ersten Liga spielen konnte, andererseits der in den 1980er Jahren erfolgreichere FC Inter Sibiu, der mit dem Gewinn des Balkanpokals 1991 den letzten internationalen Pokal nach Rumänien bringen konnte. Beide Mannschaften gingen nach 2000 bankrott. Ein neuer Verein namens FC Sibiu wurde 2003 gegrĂźndet, zwei Jahre später verfehlte er jedoch knapp den Aufstieg in die erste Liga und stieg nach der Saison 2005/06 wieder in die dritte (Amateur-)Liga ab. 2007 wurde mit CSU VoinČa Sibiu ein Verein gegrĂźndet, der innerhalb von drei Spielzeiten (2008/09 bis 2010/11) den Durchmarsch von der Liga IV in die Liga 1 schaffte. 2012 wurde der Verein aufgelĂśst. Der 2015 gegrĂźndete FC Hermannstadt spielt in der Saison 2018/19 in der Liga I.
GrĂśĂerer Beliebtheit erfreut sich der Basketballverein CSU Sibiu, der eine etwas ruhmreichere Vergangenheit hinter sich hat (zwei Meistertitel). Wegen mangelnder finanzieller UnterstĂźtzung gelang es CSU in den letzten Jahren jedoch nicht mehr, im Titelkampf der Nationalliga mitzumischen. Das Basketballteam der Frauen des CSU Magic Sibiu hingegen, spielt, trotz geringer Erfahrung, im Mittelfeld der ersten Liga.
Seit 2012 finden die Sibiu Open statt, ein Tennisturnier fĂźr Herren, das zur ATP Challenger Tour gehĂśrt.
Seit einigen Jahren werden in und um die Stadt die Red Bull Romaniacs von Martin Freinademetz veranstaltet, eine der anspruchsvollsten Enduro Rallyes der Welt, die auch weltbekannte Fahrer anlockt. Hermannstadt selbst fungiert dabei vor allem als Start und Ziel und der Event erfreut sich auch bei der BevĂślkerung groĂer Beliebtheit.
Ferner wurde in Hermannstadt auch viel Motorsport betrieben. Hier waren die Teams von VoinČa Sibiu und IPA Sibiu beheimatet, die im rumänischen Speedway eine bedeutende Rolle spielten. AuĂerdem gab es bei GuČteriČa Motocross-Rennen. Im Automobilsport war Sibiu ein Start- und Zielpunkt der Donau-Rallye.
Des Weiteren findet in Hermannstadt seit 2011 jährlich die Sibiu Cycling Tour, eine viertägige Rundfahrt der UCI-Kategorie 2.1, statt.
PersĂśnlichkeiten
â
Hauptartikel
:
Liste von PersĂśnlichkeiten der Stadt Hermannstadt
Städtepartnerschaften
⢠Vereinigte Staaten Columbia in den Vereinigten Staaten, seit 1994
⢠Osterreich Klagenfurt in Ăsterreich, seit 1996
⢠Deutschland Landshut in Deutschland, seit 2002
⢠Deutschland Marburg in Deutschland, seit 2005
⢠Frankreich Rennes in Frankreich, seit 1999
⢠Frankreich ThorignÊ-Fouillard in Frankreich (mit Stadtviertel Hipodrom I)
⢠Venezuela Valencia/Carabobo in Venezuela, seit 1993
⢠Vereinigtes Konigreich Wirral im Vereinigten KÜnigreich, seit 1994
Siehe auch
Literatur
⢠Hermann Fabini, Alida Fabini: Hermannstadt. Porträt einer Stadt in Siebenbßrgen. Monumenta-Verlag, Hermannstadt 2000, ISBN 3-929848-17-1.
⢠Cornelia Feyer: Brukenthals Gärten. Pracht und Verfall im SĂźden SiebenbĂźrgens. Schiller Verlag, Hermannstadt/Bonn 2008, ISBN 978-3-941271-02-9. Rumänische Ausgabe unter dem Titel: GrÄdinile lui Brukenthal. Ebenda 2008, ISBN 978-3-941271-11-1.
⢠Arne Franke: Hermannstadt-Sibiu. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt am Zibin (= GroĂe KunstfĂźhrer. Band 231 = GroĂe KunstfĂźhrer in der Potsdamer Bibliothek Ăśstliches Europa. Band 1). Mit einer historischen EinfĂźhrung von Harald Roth. Schnell + Steiner, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-2004-8.
⢠Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisefßhrer Siebenbßrgen. Wort und Welt Verlag, Thaur bei Innsbruck 1993, ISBN 3-85373-133-3.
⢠Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in Siebenbßrgen. BÜhlau, KÜln u. a. 2006, ISBN 3-412-05106-3.
⢠Johann Seivert: Die Sächsische Stadt-Pfarrern zu Hermannstadt. Barth, Hermannstadt 1777 (Digitalisat).
⢠Georg Soterius: âCibiniumâ. Eine Beschreibung Hermannstadts vom Beginn des 18. Jahrhunderts (= Schriften zur Landeskunde SiebenbĂźrgens. Band 31). Aus dem Neulateinischen ediert und ins Deutsche Ăźbertragen von Lore Poelchau. BĂśhlau, KĂśln u. a. 2006, ISBN 3-412-21505-8 (Zweisprachige Ausgabe: lateinisch/deutsch).
Weblinks
Commons
: Hermannstadt
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Hermannstadt
â ReisefĂźhrer
⢠Webdarstellung Hermannstadts
⢠Offizielle Website zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007. In: sibiu2007.ro. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfßgbar) am 18. November 2007; abgerufen am 10. Mai 2019 (rumänisch, verschiedene Mementos verfßgbar).
⢠Stiftung Stadterneuerung Sibiu. In: sibiu2007.ro. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfßgbar) am 5. April 2010; abgerufen am 18. April 2019 (rumänisch).
⢠Hermannstadt. In: siebenbuerger.de
⢠Eugen Festeu: Hermannstadt, Panoramaansicht 360°. In: 360cities.net, 31. März 2011
Einzelnachweise
cite-note-11. Volkszählung 2021 in Rumänien. In: citypopulation.de, abgerufen am 7. Juni 2023.
cite-note-22. Postal ZIP code of Sibiu, Romania (Sibiu streets) â GeoPostcodes database. In: geopostcodes.com. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 14. August 2020; abgerufen am 22. März 2015 (deutsch, englisch, franzĂśsisch, spanisch, portugiesisch).
cite-note-2024-33. Autoritatea ElectoralÄ PermanentÄ: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 17. Januar 2025 (rumänisch).
cite-note-44. â Sigrid Haldenwang: Hermannstadt. In: siebenbuerger.de. diet (Editor), Verband der SiebenbĂźrger Sachsen in Deutschland e. V., abgerufen am 26. Januar 2023 (Die Liste der siebenbĂźrgisch-sächsischen Ortsnamen mit den Namen in der jeweiligen Ortsmundart wurde von Sigrid Haldenwang zur VerfĂźgung gestellt.).
cite-note-55. â PUG 1999 â Municipiul Sibiu â Regulamentul local de urbanism, abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch).
cite-note-66. â PUG 1999 â Municipiul Sibiu â UnitÄČi Teritoriale de ReferinČÄ, abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch).
cite-note-77. â PUG SIBIU â Regulament local de urbanism. (PDF; 18,2 MB), abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch).
cite-note-88. â Sorana Maier: Noul Sibiu: cartiere noi, centre comerciale, parcÄri supraetajate, parcuri. In: Tribuna. 28. April 2011, abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch).
cite-note-roth-s8-99. â Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in SiebenbĂźrgen. KĂśln 2006, S. 8.
cite-note-roth-s18-1010. â Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in SiebenbĂźrgen. KĂśln 2006, S. 18.
cite-note-1111. â Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in SiebenbĂźrgen. KĂśln 2006, S. 5.
cite-note-1212. â Krista Zach: Deutsche Stadtrechte im mittelalterlichen SiebenbĂźrgen. JahrbĂźcher fĂźr Geschichte Osteuropas, 2011, abgerufen am 30. Mai 2025.
cite-note-1313. â Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in SiebenbĂźrgen. KĂśln 2006, S. 8 f.
cite-note-1414. â Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in SiebenbĂźrgen. KĂśln 2006, S. 38.
cite-note-1515. â Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in SiebenbĂźrgen. KĂśln 2006, S. 29.
cite-note-wien-2017-s9-16-1616. â Ulrich Andreas Wien: SiebenbĂźrgen â Pionierregion der Religionsfreiheit: Luther, Honterus und die Wirkungen der Reformation. Schiller Verlag, Hermannstadt/Bonn 2017, ISBN 978-3-946954-05-7, S. 9â16.
cite-note-reformation-1717. â Reformationsstadt Hermannstadt (Sibiu). Rumänien. Einig im Bekennen. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 1. Juli 2018.
cite-note-184. Volkszählung 2011 in Rumänien. (XLS; 1,3 MB) In: recensamantromania.ro. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfßgbar) am 27. März 2019; abgerufen am 18. April 2019 (rumänisch).
cite-note-vz2021-195. Volkszählung 2021 in Rumänien, PopulaČia rezidentÄ dupÄ etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).
cite-note-2020. â Varga E. ĂrpĂĄd: Szeben megye telepĂźlĂŠseinek etnikai (anyanyelvi/nemzetisĂŠgi) adatai 1850â2002. (PDF; 582 kB) In: kia.hu. 9. November 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 21. Januar 2023; abgerufen am 18. April 2019 (ungarisch, Volkszählung, letzte Aktualisierung am 4. November 2008).
cite-note-2121. â Evangelische Kirche in Rumänien (Memento vom 9. März 2008 im Internet Archive). In: evang.ro. 4. März 2008, abgerufen am 1. Juli 2018.
cite-note-2222. â Erasmus und Schiller. Zwei deutschsprachige Buchhandlungen in Hermannstadt (Memento vom 29. März 2009 im Internet Archive). In: buechercafe.ro, abgerufen am 1. Juli 2018.
cite-note-2323. â Christian Schaudwet: Die deutsche Autoindustrie entdeckt SiebenbĂźrgen. In: wiwo.de. 11. März 2008, abgerufen am 1. Juni 2018.
cite-note-2424. â EU-Staaten beschwĂśren Geschlossenheit. In: zeit.de, 9. Mai 2019, abgerufen am 13. Mai 2020.
cite-note-2525. â CC: Astrid Fodor wird BĂźrgermeisterin von Hermannstadt. In: siebenbuerger.de. 6. Juni 2016, abgerufen am 30. Juni 2017.
cite-note-2626. â ComponenĹŁa Consiliului Local. In: sibiu.ro, abgerufen am 28. April 2025.
cite-note-2727. â Universitatea Romano-Germana din Sibiu. Abgerufen am 16. Juli 2024.
cite-note-2828. â RS: Jazz-Festival in Hermannstadt. In: SiebenbĂźrgische Zeitung. 29. April 2008, abgerufen am 18. April 2019.
cite-note-2929. â Siehe Homepage der Stiftung. In: sibiujazz.ro, abgerufen am 1. Juli 2018 (rumänisch, englisch).
cite-note-3030. â TeutschHaus. Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, abgerufen am 26. Januar 2023.
cite-note-3131. â Website des Franz-Binder-VĂślkerkundemuseums. (Memento vom 12. Mai 2019 im Internet Archive) In: muzeulastra.ro.
cite-note-3232. â Muzeul Locomotivelor cu Abur. In: cultura.sibiu.ro. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 11. Januar 2012; abgerufen am 1. Juli 2018 (rumänisch, Website des Dampflokomotivenmuseums).
cite-note-3333. â Website des August-von-SpieĂ-Jagdwaffenmuseums. In: brukenthalmuseum.ro, abgerufen am 19. April 2023 (rumänisch, englisch).
cite-note-3434. â Webdarstellung des Naturwissenschaftlichen Museums. In: brukenthalmuseum.ro, abgerufen am 18. April 2023 (rumänisch, englisch).
cite-note-3535. â The Emil Sigerus Museum of Ethnography and Saxon Folk Art. In: sibiu-turism.ro, abgerufen am 19. April 2023 (englisch). Museum âEmil Sigerusâ. In: siebenbuerger.de, abgerufen am 18. April 2023.
cite-note-3636. â Deutsche Sprache und Kultur hautnah erleben. (Memento des Originals vom 10. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturzentrum-hermannstadt.ro In: kulturzentrum-hermannstadt.ro, abgerufen am 1. Juli 2018.
cite-note-3737. â Nimenenea: Ethnographic Museum, Sibiu (Panoramaansicht 360°). 360cities.net, 5. Mai 2009, abgerufen am 18. August 2024.
cite-note-3838. â Website des Museums ASTRA, abgerufen am 18. August 2024 (rumänisch).
cite-note-3939. â Die SchäĂburger sächsische Presse von 1869 bis 1900 (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive). In: schaessburg-net.de, abgerufen am 1. Juli 2018.
cite-note-4141. â Angaben bei cnadnr.ro, abgerufen am 29. April 2025 (rumänisch).